Südkorea erlaubt Kooperation von Bitcoin-Börsen und Banken - ROCKETCRYPTO

Südkorea erlaubt Kooperation von Bitcoin-Börsen und Banken

Lange war in Südkorea die Kooperation zwischen allen Kryptowährungsbörsen und Banken verboten. Nun wurde vom Finanzaufsichtsbehördenvorsitzenden Südkoreas, Choi Jong-Ku, bestätigt, dass der Zusammenarbeit von Bitcoin-Börsen und Banken nichts mehr im Wege stehen würde. Unter Vorbehalt sei das Übereinkommen zwischen Coin-Exchanges und Banken keinem Verbot mehr unterworfen.

Die Rolle Südkoreas in der Kryptoszene

Wie bereits in der Szene bekannt und auch bei uns hier auf RocketCrypto berichtet, stellt Südkorea einen wichtigen Knotenpunkt insbesondere für Bitcoin dar. Das Land erhielt besonders viel Aufmerksamkeit, als nach dem Hoch im Dezember 2017 der Bitcoin-Kurs zu fallen begann. Das Verhalten der Regierung wurde in Betracht gezogen, ein Grund für die Stagnation zu sein. Durch die Ablehnung und Restriktion, die durch die Regierung kam, wurde der Kryptowährungsmarkt in einem anderen Licht gesehen. Die strenge Überwachung der Regierung, unter anderem in dem Verdacht, Beamte könnten Insider-Handel betreiben, begründet, verbat auch zeitweise ICOs in Südkorea komplett. Dadurch kam es bei der Bevölkerung vermutlich zu Zweifeln in den Kryptomarkt, Angst vor Wertverlust und Unsicherheit bei den Handlungsoptionen. Die Kontrolle wurde nun jedoch in der letzten Zeit zunehmend lockerer.

Bestätigung

Die Lockerung der Kontrollmechanismen gipfelte nun also in der Bestätigung durch Choi Jong-Ku. Er meinte bei einer Anhörung, dass – solange gewisse Richtlinien eingehalten werden – Bitcoin-Börsen und Banken ein gutes Zusammenspiel ergeben könnten. Eine dieser Richtlinien wäre die „Know Your Customer“-Regelung (dt.: Kenne deinen Kunden-Regelung), genauso wie die Vorschriften zur Prävention von Geldwäsche. Dies sind zwei Aspekte, die vielen Staaten in Bezug auf Kryptowährungen ein Dorn im Auge sind. Solange diese Vorgaben allesamt erfüllt seien, so bestehe für Anleger, so der Finanzaufsichtsvorsitzende, kein Grund zur Sorge: „Es gibt keine Probleme bei Banken, die virtuelle Bankkonten für den Umtausch von Kryptowährungen anbieten. Wenn die Digital Asset Trading Plattformen über KYC- und AML-Systeme verfügen, ist die Ausgabe virtueller Bankkonten an Börsen kein Problem.“

Bedeutung dieses Entgegenkommens

Diese Erlaubnis ist nicht nur eine große Angelegenheit für Bitcoin-Börsen in Südkorea, sondern auch ein Symbol für Anhänger der Kryptoszene – insbesondere in Südkorea, jedoch aber auch weltweit. Die südkoreanische Regierung sah erst kürzlich unter anderem Bithumb, Upbit, Gopax, Korbit, Coinone offiziell als Börsen an. Demzufolge werden sie auch als solche behandelt. Für sie gelten deutliche, klare Regelungen und Richtlinien – was man zum Beispiel von Deutschland nicht behaupten kann. Allgemein zeugt dies also von dem Interesse der Regierung an der vierten industriellen Revolution und an der Entwicklung der Währungen – und ist ein Zeichen für die gesamte Welt, dass der Knotenpunkt Südkorea weiter den Krypto-Weg geht.

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