IBM will Sicherheit von Drohnen durch Blockchain-Technologie verbessern - ROCKETCRYPTO

IBM will Sicherheit von Drohnen durch Blockchain-Technologie verbessern

Der Computergigant IBM bewies bereits des Öfteren, dass Blockchain-Technologie für die Firma zukunftsorientiert ist. Wie nun von dem US-Amerikanischen Patent- und Markenamt – kurz: USPTO – am 20. September veröffentlicht wurde, liegt von IBM eine Patentanmeldung vor. In dieser wird ein System beschrieben, welches – um Datenschutz- und Sicherheitsbedenken für Drohnen stillzulegen – die Blockchain-Technologie verwendet.

IBM und Blockchain

Bereits im März veröffentlichte der Konzern, dass er mithilfe der Blockchain-Technologie den weltweit kleinsten Computer betreiben möchte. In Kooperation mit UBS, einer Schweizer Großbank, entwickelte IBM die Blockchain-Plattform „Batavia“, über welche bereits im April diesen Jahres Transaktionen stattfanden. Ebenfalls offeriert IBM gemeinsam mit dem National Programme on Technology Enhanced Learning – kurz auch NPTEL genannt – gezielt für Entwickler konzipierte Kurse. Mit diesen Kursen und dadurch der verbreiterten Reichweite und Audienz erhofft die Firma sich, die Entwicklung der Blockchain-Technologie vorantreiben zu können.

Mit diesem Patent schuf IBM eine erneute Anwendungsmöglichkeit der Blockchain. IPR Daily, ein chinesisches Nachrichtenprotal, publizierte gegen Ende des Monats August eine Rangliste, auf der die Unternehmen gelistet wurden, welche die meisten blockchainbezogenen Patente anmeldeten. Mit 89 Patenten lag IBM kurz hinter der chinesischen E-Commerce-Plattform Alibaba, welche 90 Patente vorzuweisen hat.

Drohnen auf der Blockchain

In dem zuerst im März 2017 eingereichten Patent erklärt IBM ausführlich, wie man die Daten von Drohen – in der Fachsprache als unbemannte Luftfahrzeuge „UAV“ bekannt – auf der Blockchain sichern kann. Das Blockchain-System biete laut des Patentantrags „effektive Techniken zur Verwaltung von Daten in Bezug auf ein UAV […] bereitstellen kann, insbesondere wenn ein Sicherheitsrisiko als relativ hoch angesehen wird“. Zu den Daten gehören die technischen Daten der Drohne, wie der Hersteller, das Modell, das Flugverhalten und besondere Zusätze wie Kameraauflösung und auch spezifische Daten wie der Standort der Drohne, die Wetterbedingungen oder auch die Entfernung zu einprogrammierten verbotenen Fluggebieten.

Je höher das Risiko, desto mehr Blöcke besitzt die Blockchain

Die Technologie wird insoweit eingesetzt, dass das Datenschutzrisiko ein jeder Drohne eingeschätzt wird und basierend darauf die Anzahl der Blöcke der Chain angepasst wird. Je höher das Risiko, desto mehr Blöcke. Dies würde beispielsweise bereits durch einen hochauflösenden Sensor gegeben sein, wird dieser als aktiv erkannt, erhöht sich die Transaktionenzahl erneut. Ebenso könnten sogenannte „Validator-Nodes“ über transparent gespeicherte Daten Berechtigungen erteilen, um Drohnen beispielsweise zu ermöglichen, in bestimmte Zonen fliegen.

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