Besteuerung von Kryptowährungen - ROCKETCRYPTO

Der nun folgende Beitrag wird das Thema Besteuerung von Kryptowährungen behandeln.

Viele Menschen sind der Meinung, dass es nicht nachvollzogen werden könne, wie viele Coins man besitzt, weswegen sie diese nicht versteuern. Doch dies ist ein großer Fehler. Finanzbehörden erhalten innerhalb kürzester Zeit, wie auch bei normalen Bankgeschäften, über die Blockchain Einblick in alle Transaktionen.

Aus diesem Grund sollte sich jeder, der mit Kryptowährungen handelt oder diese besitzt, an einen Steuerexperten wenden, der einem eine ausführliche Auskunft über die rechtliche Lage gibt. Wichtig ist, nicht zu vergessen, dass niemand außer einem Steuerberater Informationen darüber geben darf.

Bei der Besteuerung von Kryptowährungen kommt es darauf an, wie man seine Kryptowährungen eingenommen hat, da verschiedene Besteuerungsmöglichkeiten existieren. Viele Staaten unterscheiden bei der Besteuerung zwischen dem Kauf und dem Halten von Kryptowährungen und den reinen Investments in Kryptoprodukte. Die Besteuerung ist jedoch von Staat zu Staat unterschiedlich und deshalb solltest man sich genauestens informieren.

Manche Staaten gewähren Steuerfreibeträge, wenn man die Coins bloß zum Ausgeben einsetzt, ohne damit zu spekulieren oder in diese zu investieren.

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Steuerangelegenheiten anders gehandhabt werden als bei Fiat-Währungen.

Denn anders als bei Fiat-Währungen, gilt der Handel mit Kryptowährungen als Spekulationsgeschäft und unterliegt EstG § 23 Abs. 1 Nr. 2 – also dem  Einkommenssteuergesetz.

Lässt man Kryptowährungen exakt ein Jahr und einen Tag ruhen, sind sie als steuerfrei zu erachten, da der Handel mit ihnen als Spekulationsgeschäft gilt. Jedoch sollten Anleger über geeignete Nachweise ihrer getätigten Transaktionen verfügen.

Sind die Geschäfte mit den Kryptowährungen innerhalb eines Jahres zu umfangreich, ist es möglich, dass Anleger in den Bereich einer gewerblichen Tätigkeit eingeordnet werden. Wenn das der Fall ist, hat auch der §23 EStG, in welchem es um die Jahresfrist geht, keine Gültigkeit mehr.

*Dies hier ist keine Rechtsberatung

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